Die Ramblerrosen sind umherschweifende und pflegeleichte Rosen, die automatisch nach einer optimalen Rankhilfe suchen. Daher hat diese Rose auch ihren Namen, denn das englische Wort ramble heißt übersetzt umherschweifen. Kletterrosen gehören eher zu den anspruchslosen Rosen bzw. brauchen keine wirkliche Pflege, um zu wachsen. Lediglich um Schönheitskorrekturen vorzunehmen, kann und darf man diese Rosen gerne schneiden. Hoch wachsende Ramblerrosen bilden sehr biegsame Triebe und können eine Grösse von 10 m erreichen. Vorzugsweise werden sie in der Nähe von Bäumen gepflanzt, um dann an ihnen hochranken zu können. Es gibt eine Vielzahl an Ramblerrosen-Sorten mit verschiedenen Blütenfarben aus denen man wählen kann. In der Regel bilden die Ramblerrosen aber rosafarbene oder weiße Blüten. Sie fangen im Mai an zu blühen, sodass man sie früh pflanzen sollte, um die weiße bis zartrosa farbende Blütenpracht noch im gleichen Jahr genießen zu können. Wer seinen Garten mit Ramblerrosen verschönert, kann getrost seinen Urlaub für Zuhause nehmen, denn diese Rosen machen ihren Garten zum Urlaubsparadies, sodass teure Urlaubsreisen durch den Urlaub im Garten abgelöst werden. Ramblerrosen können sowohl wurzelnackt als auch im Container bei Fachhändlern erworben werden.

Ramblerrosen – Tipps für die Wahl des Standorts von Rosen

Zäune können gut als Rankhilfe für Ramblerrosen genutzt werden (c) sassi  / pixelio.de

Zäune können gut als Rankhilfe für Ramblerrosen genutzt werden (c) sassi / pixelio.de

Neben dem Pflanzen der Ramblerrosen, in der Nähe von Bäumen um an diesen hochranken zu können, lassen sich durch diese Rosen noch verschiedene andere Objekte verschönern. Die Sorte „New Dawn“ eignet sich sehr gut, um an kleinen Gegenständen zu klettern. Die Wahl der Rosen ist hierbei sehr entscheiden, um die Rankhilfe durch die zum Teil sehr schweren Kletterrosen nicht zu beschädigen. Als Rankhilfe können z.B eine Pergola oder Rosenbögen genutzt werden aber auch eine Gartenlaube kann durch das Pflanzen von Ramblerrosen optisch aufgewertet werden. Wer nicht lange warten will, bis die Rosen an etwas klettern, ist mit der Sorte „Bobby James“ gut beraten. Die Sorte punktet mit ihren weißen Blüten, die einen besonders starken Duft verbreitet. Diese Kletterrosen blühen von Juni bis September. Im Herbst verfärben sich die Blätter der Ramblerrosen und es kommen rote kleine Hagebutten zum Vorscheinen. Diese Hagebutten dienen den Vögeln dann als Nahrung.

Selbst Ramblerrosen freuen sich über etwas Pflege und Schnitt

Wie oben bereits erwähnt, ist die Ramblerrose eine sehr genügsame Pflanze. Diese Kletterosen kommen im Prinzip ganz ohne Pflege aus und sind nebenbei noch frosthart. Wer jedoch ein Rosenliebhaber ist, pflegt auch diese Art, damit sie unter optimalen Bedingungen wachsen kann und noch schöner blüht. Das allseits bekannte Problem bei Rosen, der Mehltau, kann auch bei den Ramblerrosen vorkommen. Deshalb sollten diese Rosen an einem luftigen Ort platziert werden, damit die Kletterrosen nach einem Regen schnell trocknen können und verbreitete Rosenkrankheiten kein Thema werden. Nur so lässt sich garantieren, dass die Kletterrosen pilzfrei bleiben.

Die passende Schere um Rosen zu schneiden (c) Martina Friedl  / pixelio.de

Die passende Schere um Rosen zu schneiden (c) Martina Friedl / pixelio.de

Generell ist es nicht verkehrt, die Ramblerrosen zu schneiden aber es ist auch nicht zwingend notwendig. Wenn einem die gepflanzte Ramblerrose zu groß wird oder wuchert, können einzelne Triebe im Herbst oder Frühjahr abgeschnitten werden. Schneiden Sie jedoch nicht zu viel Triebe der Rosen ab, denn sonst kann es sein, dass die Ramblerrosen nicht mehr die gleiche Blütenpracht wie im Vorjahr bilden. Wer neben seinem Garten auch noch seine Wohnung verschönern möchte, findet unter “Wie gestalte ich meine Wohnung schön?“, ein paar Hilfreiche Tipps zum Gestalten der eigenen Wohnung.

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