Wer unmotiviert ist, Sport zu machen, weil er nach der Arbeit müde ist oder den inneren Schweinehund nicht überwinden kann und immer neue Ausreden findet, warum ausgerechnet heute ein schlechter Zeitpunkt ist, mit Sport anzufangen, der sollte mal versuchen mit einem Personaltrainer Sport zu machen. Die meisten Trainer, wie z. B. der Personaltrainer aus Hamburg: Individual Fit, bieten sogar ein Probetraining an. Dieser motiviert einen und zu zweit macht Sport ja eh mehr Spaß als alleine. Außerdem analysiert der Personaltrainer einem seine aktuelle körperliche Fitness und erstellt einen Plan, sodass man dem nicht mehr ausweichen kann. Mit der Zeit nimmt durch das Fitnesstraining die Lebensqualität zu und man wird innerlich ausgeglichener. Doch wie ist eigentlich der genaue Ablauf des Trainings?

1. Beratungsgespräch zum Leistungsstand und Zieldefinition

Als allerersten Schritt stellt der Personaltrainer Fragen dazu, was einem besonders stört und versucht die Ursache für die geringe Fitness herauszufinden. Die körperliche Fitness wird bestimmt und Ziele werden festgelegt. Dazu wird ein Plan erstellt, der festlegt, wann und wo welches Training stattfindet. Ein Personaltrainer kontrolliert durch das ganze Sportprogramm durch den Gesundheitszustand, sodass man seinen Körper nicht überstrapaziert. Außerdem motiviert er einen, sodass man sich nicht irgendwelche Gründe ausdenkt, um nicht zu trainieren. Schon nach 4 Wochen können erste Verbesserungen der Fitness festzustellen sein und erste Ergebnisse werden auch sichtbar.

2. Die Auswahl des Ortes

Der Personaltrainer richtet sich meistens an die Wünsche der Person, die abnehmen möchte, wo der Sport ausgeübt werden soll. Sowohl ein Fitnessstudio als auch ein Park bieten sich für ein Training an. Trainings können auch zu Hause ausgeübt werden.

3. Die richtige Ernährung

Ernährungsberatung Gemüse mit einem Personaltrainer

Ein personalttrainer kann mit einem ein Ernährungsplan zusammenstellen (c) Bernd Kasper/ pixelio.de

Ein Personaltrainer bespricht mit einem, wie man sich richtig ernährt und analysiert, wie das Essverhalten im Moment ist. Bei der Ernährungsberatung wird auch berücksichtigt, was man beruflich macht und wie die aktuelle allgemeine Verfassung des Körpers gerade ist. Beim Arzt kann man übrigens seinen Körperfettgehalt bestimmen lassen, sodass man einen Vergleichswert für die Zukunft hat. Der ideale Körperfettgehalt hängt vom Alter und von der Körpergröße ab. Ungefähr kann man sagen, dass der Körperfettgehalt bei Frauen zwischen 20 und 30 % liegen sollte und bei Männern zwischen 15 und 26 % (hier eine Tabelle dazu). Wichtig ist vor allem viel zu Trinken, und zwar am besten Wasser. Außerdem wird ein Personaltrainer darauf achten, dass man viel Gemüse, Geflügelfleisch und Vollkorn isst und auch eiweißreiche Nahrung. Viele Menschen essen schnell mal unterwegs etwas und schlingen das Essen in sich hinein, dabei tritt kein Sättigungsgefühl ein. Daher sollte man sein Essen genießen und langsam essen.

4. Die Aufwärmung

Aufwärmen ist besonders wichtig, damit der Körper beim Training seine Leistung erbringen kann und die Verletzungsgefahr durch die aufgewärmten Muskeln sinkt. Auch um langsam den Alltag hinter sich zu lassen, hilft eine Aufwärmung. Eine Aufwärmübung kann z. B. leichtes Marschieren auf einer Stelle sein und die Arme dazu zur Seite ausstrecken und kreisen lassen. Auch ein leichtes Laufen hilft dem Körper warm zu werden (weitere Übungen). Für das weitere Training ist eine Abwechslung zwischen Ausdauer- und Muskeltraining zu empfehlen.

5. Ausdauertraining

Personaltrainer Joggen Park

Joggen als Ausdauertraining (c) Paulwip/ pixelio.de

Durch den Ausdauersport kann eine bestimmte Leistung, wie z. B. Joggen und Fahrrad fahren über eine längere Zeit ausgeübt werden. Das Ausdauertraining ist in erster Linie dafür da, Fett zu verbrennen. Zusätzlich ist es ein sehr gutes Mittel, Stress abzubauen. Der Personaltrainer wird die Leistung mit einem langsam steigern und darauf achten, dass man sich nicht überanstrengt. Weitere positive Effekte sind:

  • Bessere Sauerstoffaufnahme
  • Training für den Puls und die Pulsfrequenz
  • Steigerung der Konzentration und allgemein besseres Wohlbefinden

6. Muskeltraining

Auch Muskeltraining kann der Personaltrainer mit einem draußen ausüben z. B. mit Bändern oder dem eigenen Körpergewicht. Im Fitnessstudio erklärt einem sein Personaltrainer die richtige Ausführung der Übungen an den Geräten, da eine falsche Bedienung bzw. die falsche Ausübung an den Geräten zu Rückenproblemen oder Gelenkproblemen führen kann. Muskeltraining bzw. Muskelaufbau ist ein wichtiger Teil des Gesamttrainings, da dadurch auch die Rückenmuskulatur gestärkt wird und somit für Menschen gut ist, die täglich im Büro arbeiten und sich über Rückenschmerzen beklagen. Außerdem kann ohne Muskulatur kein Ausdauertraining funktionieren, wenn z. B. die Beine einfach keine Kraft mehr haben. Weitere positive Effekte von dem Krafttraining lauten:

  • Risiko an Bluthochdruck sinkt
  • Kalorien werden verbraucht
  • Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken sinkt
  • Körper wird gestrafft
  • Herzinfarkt-Risiko sinkt

Bei einem Muskeltraining achtet der Personaltrainer auch darauf, dass sowohl die intermuskuläre als auch die intramuskuläre Koordination trainiert wird. Das bedeutet, dass bei der intermuskulären Koordination mehrere Muskelgruppen trainiert werden, also ein Bewegungsablauf, während bei der intramuskulären Koordination nur ein Muskel trainiert wird.

7. Irrtümer vermeiden

Es gibt immer wieder ein paar Irrtümer über Ausdauer- und Muskeltraining, bei denen der Personaltrainer einen aufklären kann. So ist es z. B. nicht gut, wenn man an dem Tag nach dem Training Muskelkater hat, da dies bedeutet, dass kleine Muskelfasern gerissen sind und überanstrengt wurden. Ein weiterer Irrtum ist, extra Eiweißpulver zu sich zu nehmen. Das ist aber nicht gut, da dies zu Nierenproblemen führen kann. Dass die Fettverbrennung erst nach 30 Minuten eintritt, ist zum Glück auch nicht wahr, da schon von Anfang an Fett verbrannt wird. Problemzonen können auch nicht gezielt verbrannt werden, aber die Muskeln, sodass das Gesamtbild straffer wird.

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